Donnerstag, 23. November 2017

Poetry

Letztens hatte ich die Möglichkeit, bei einem Chorabend mit einigen Texten aufzutreten. Über diese Einladung habe ich mich sehr gefreut und zwei der verfassten Texte möchte ich euch hier vorstellen.

Das Thema des Chorabends war "Zeitreise". Was verbindet ihr mit diesem durchaus tiefgründigen Wort? Mir ist es nicht  leicht gefallen, einen Text zu einem bestimmten Thema zu schreiben, daher habe ich auch versucht, nicht zu verkrampft daran festzuhalten.
Hier sind meine Ergebnisse, ich hoffe, der ein oder andere Gedanke daraus kann euch nachdenklich stimmen.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Entwicklung oder Warum man nicht aufhören sollte, nur weil ein Bild wie ein Marshmallow aussieht

Seit März greife ich des Öfteren mal zu Pinsel und Farbe - so gesehen bin ich in dem Gebiet also noch ein ziemlicher Neuling.
Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an meinen ersten Post zur Aquarellfarbe erinnern.

Dort stellte ich unter anderem meinen ersten Versuch vor, ein Nadelwald bei Nebel zu malen.


Ein Bild, das eher an ein Marshmallow erinnert.
Es folgten aber viele weitere Versuche, die meisten davon wurden verschenkt, so auch das aktuellste Bild dieser, man könnte es fast schon Reihe nennen.

Und genau das möchte ich euch heute präsentieren.




rechts unten

links unten

Natürlich gibt es immer noch Verbesserungsbedarf und vielleicht überarbeite ich das Bild auch noch mal. Allerdings ist es im Vergleich zum ersten Versuch um Längen besser.
Ich habe erneut gelernt, dass es sich lohnt, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Das gebe ich natürlich gerne an meine Leser weiter!
Also falls ihr auch unzufrieden seid, wobei auch immer: Beim Sport, beim Malen, Schreiben, Fotografieren... Man kann nur besser werden, wenn man weitermacht! Und dann stellt sich bestimmt bald der gewünschte Erfolg ein.

Montag, 18. September 2017

#farbblick


Farbblick - so nennt sich das Projekt, das Tabea vom Blog Habutschu ins Leben gerufen hat. Und heute geht dieses Projekt in die zweite Runde. Auf Tabeas Blog findet ihr die Teilnehmerliste.
Den Post zum ersten Teil, bei dem ich auch schon mitgemacht habe, könnt ihr euch hier ansehen.Für 2018 ist außerdem ein Blogparade in ähnlicher Form geplant - falls euch dieses Projekt gefällt, könnt ihr nächstes Jahr also auch selbst mitmachen! Die nötigen Infos dazu wird Tabea euch kurz vor Silvester auf ihrem Blog verraten.
Diesmal durfte jeder für eine andere Person eine Farbe aussuchen, zu der dann fünf Fotos veröffentlicht werden sollen.
Ich durfte eine Farbe für Tabea aussuchen und meine Farbe wurde mir von Lexa zugeteilt.
Lexa stellte mich mit der Vorgabe von Braun vor eine doppelte Herausforderung: Zum einen ist Braun eine Farbe, die von vielen keine besondere Beachtung erfährt, sie wird eher als unschön oder schlammig angesehen. Zum anderen hatte ich in der ersten Runde von farbblick schon Braun als Farbe ausgewählt und somit waren einige Ideen bereits verbraucht.
Ich war aber gespannt, was ich noch alles entdecken würde, setzte meinen "Farbblick" auf, schnappte eine Kamera und ... ab nach draußen!





















Das sind also meine fünf Fotos zur aktuellen farbblick Aktion. Lasst mir eure Meinungen, Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren da und vergesst nicht, die Teilnehmerliste nach beeindruckenden Beiträgen zu durchstöbern!

Freitag, 11. August 2017

Verkopft

ich weiß nicht
denke ich
und so fangen fast alle meine sätze meine gedanken an
weil ich nicht anders kann

weil man im leben in so viele richtungen gehen kann
an so vielen scheidewegen entscheiden kann
und während alle weiter gehen
bleibe ich an jeder kreuzung stehen
weil ich nicht weiß wo ich hinsoll
und wie es da ist
vielleicht reizvoll
oder doch nur trist?

und manche sagen hör auf dein herz
und dann höre ich auf mein herz, das aber auch nichts weiß
da ist nur so ein schmerz, weil ich angst habe etwas zu verpassen
ich weiß nur wie ich heiß
versuche von jedem moment etwas schönes zu erhaschen
aber ich kann es nicht lassen
alles zu hinterfragen
und zu sagen
ich weiß nicht wer ich bin
wo führt mich dieser weg denn hin

und manche sagen hör auf deinen verstand
und dann höre ich auf meinen verstand, der so vernünftig ist
dass mein herz daran doch zerbricht
und mir sagt so geht es nicht
lass mich bitte nicht fallen
und meinen Ruf nicht im Nichts verhallen

ich weiß nur
da ist ein sturm in mir drin,
der auch nicht weiß wohin
und weil ich damit nicht umgehen kann
stell ich ihn ganz hinten an
mach ihn ganz klein, enge ihn ein, lass ihn nicht hinein
in mein herz, meinen verstand, meinen kopf
aber auch nicht hinaus
weil ich mich das nicht trau




Donnerstag, 20. Juli 2017

Selbstporträt

Wie erkenne ich eigentlich andere Menschen wieder?

Im realen Leben ist das einfach,  man hat die Stimme, das Aussehen, alle möglichen Faktoren, um jemanden wiederzuerkennen.

Aber wie sieht das bei Portraits aus? Da ist man auf das Äußere angewiesen.
Aber auch wenn die Realität und das Portrait nicht immer übereinstimmen, kann man jemanden trotzdem wiedererkennen. Solange typische Gesichtszüge getroffen sind, fällt die Identifikation meistens leicht.

Das wollte ich dann mal ausprobieren, und zwar mit einem Selbstportrait. Oder zumindest einem Anfang: Das Auge, denn gerade daran erkennt man andere.







Meiner Meinung nach ist eine große Ähnlichkeit vorhanden, aber so wirklich wiedererkennen würden mich anhand dieser Zeichnung nur wenige. Im direkten Vergleich sieht man wunderbar, was man das nächste Mal besser machen kann.
Insgesamt ist die rechte Seite einfach zu weit nach oben gezogen.
Trotzdem war es gut, das mal ausprobiert zu haben, denn nur durch Fehler kann man besser werden!


Mittwoch, 14. Juni 2017

Fineliner und Aquarellfarbe

Die Technik, Fineliner und Aquarellfarbe in einem Bild zu verwenden, war mir bisher gar nicht aufgefallen. Durch Pinterest habe ich dann aber ein paar Bilder gesehen, die mir sehr gut gefielen. Bei genaurem Betrachten fiel mir dann auf, dass da wohl noch ein Stift mit im Spiel ist.
Ich suchte mir also einen wasserfesten schwarzen Stift und malte... und zwar Elefanten.

Zunächst mal versuchsweise im DinA4 Format.


Der gefiel mir so gut, dass ich beschloss, ihn ein zweites Mal zu malen, aber wirklich groß, auf DinA2, so wie sich das für einen Elefanten gehört.


Noch ohne Stift bearbeitet, Augen ungemalt
Als die Aquarellfarbe fertig getrocknet war (was dank Föhn auch nicht lange dauerte), zog ich ein paar Linien mit dem Stift nach. Ich fügte Runzeln hinzu und verschärfte Konturen, ohne ein genaues Muster, einfach nach Gefühl.
FERTIG!

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werde mich wohl mal nach einem passenden Rahmen umsehen! Interessant ist vor allen Dingen, wie unterschiedlich die Farben ausfallen. Bei dem kleinen Elefanten eher grau, bei dem großen mit einem Braunstich. Der gefällt mir aber ganz gut, denn meiner Meinung nach haben Elefanten doch sowieso meistens Erde auf der Haut als Sonnenschutz.
Welche Tiere würdet ihr mit dieser Technik malen?



Donnerstag, 18. Mai 2017

Farbblick 4x4

Ich darf euch zu der Aktion FARBBLICK begrüßen, bei der ich die Ehre habe, dabei sein zu dürfen!





Was ist das?

Vier Blogger, vier selbst ausgewählte Farben, vier Fotos pro Farbe, vier Posts an einem Tag.

Wer macht mit?

Bee von myeverydaylife mit Pink, Gelb, Rot, und Grün
Tabea von habutschu mit Grün, Rot, Türkis und Orange
Jana von lifetime-hours mit Roßa, Weiß, Grün und Lila

Schaut euch unbedingt auch die Posts der beteiligten Blogger an :)

Nun zu meinem Beitrag zu dieser herrlichen Idee, die übrigens von Tabea kam. Anfangs war ich etwas skeptisch - schon ein mal hatte ich versucht, farbige Dinge zu fotografieren und war am Ende lediglich bei Blumen gelandet. Schön sind die zwar, aber eben auch nicht unendlich interessant. Diesmal habe ich also versucht, Blumen zu vermeiden und war überrascht, was ich am Ende dann an Fotos zusammen hatte. Ich würde gerne mehr zeigen, als nur 16 Bilder, aber vielleicht passen die ja für ein anderes Mal.
Die Farben, die ich wählte, ergaben sich zwischendrin, auch wenn ich Blau einfach mag und da schon abzusehen war, dass es dazugehören würde.
Meine Farben sind Blau, Weiß, Braun und Gelb. (Klar, Weiß ist nicht wirklich eine Farbe, aber sehen wir das mal nicht so eng ;) )
Also viel Spaß beim Betrachten der Ergebnisse!




BLAU





WEIß








BRAUN



Versteinertes Holz und Pressspan




GELB

Eine Nachttischlampe mit Papierverkleidung
 




Das sind nun also meine Fotos. Manchmal hatte ich Probleme, zu welcher Farbe ich ein Foto nun eigentlich zuordnen sollte: Ist die Blume lila oder blau? Zählt der Himmel als blau oder die Wolken als weiß? Und so weiter.
Bei der Farbe Braun hätte ich auch nie gedacht, dass sie dazukommen würde, zu langweilig und trist. Aber jetzt gehören die braunen Fotos zu meinen Lieblingen!
Mich konnte das Thema Farbe auf jeden Fall noch begeistern und ich hoffe euch geht es ähnlich :)

Mittwoch, 3. Mai 2017

Ich mag Blau

Blau war schon immer meine Lieblingsfarbe. Ich mag sehr viele Farben gerne, Gelb, Grün, Lila, alle möglichen Zwischentöne, nur Rot fand ich bisher weniger schön.
Und jetzt wo ich mit Aquarellfarbe male, liebe ich Blau einfach umso mehr. Der Charakter der Farbe überträgt sich einfach direkt auf das, was ich gemalt habe und alles wirkt so tiefgründig und ruhig.
Eine Freundin von mir mag Blau genauso gerne wie ich und da mir ohnehin die Idee gekommen war, etwas für sie zu malen, habe ich mich letztens daran gesetzt.

Da sie eine nachdenkliche Person ist, musste es natürlich "Der Denker" von Rodin werden.


Ja, ich gebe zu, der Arm hatte wohl mal einen plötzlichen Wachstumsschub, aber egal, ich bin schließlich noch Anfängerin was Aquarellfarbe angeht ;).

Auch Galaxien verbinde ich mit Nachdenken über Gott und die Welt und somit mit dieser Person, sodass ich auch ein zweites Motiv hatte.



Begeistert war ich dann auch von diesen tollen Verästelungen, die einfach durch das Verlaufen der Farbe entstanden sind.
Die weißen Punkte sollen Sterne sein, und wie das so ist, kam natürlich ungewollt auch ein größerer Klecks aufs Bild! Tja, das kann man eben nicht verhindern und somit gibt es jetzt eben einen Riesenstern.





Und dann hatte ich - mal wieder - so viel blaue Farbe übrig. Also beschloss ich, noch eine Balletttänzerin zu malen, für die ich doch irgendwie ein Faible habe.


Als ich damit fertig war, hatte ich das Gefühl, der Hintergrund ist zu weiß. Also habe ich mich getraut, kreativ zu sein und einfach mit einem nassen Pinsel über das Bild gemalt - und genau wie erhofft - die Farbe verwischte und hauchte dem Hintergrund ein zartes Blau ein. Den Effekt, den das auf die Figur haben würde, hatte ich allerdings nicht erwartet. Aber umso erfreuter war ich.
Schlussendlich wollte ich das Tütü gelb malen...Tja, aber aus blau und gelb wird nunmal grün. Das war mir zwar bewusst gewesen, aber ich hatte gehofft, es würde sich nicht so stark vermischen. Ich machte dann einfach das Beste draus und war mir nicht sicher, wie ich das finden sollte. Im Endeffekt mochte ich es dann aber doch.
Wie gesagt: Aquarellfarbe macht eben nicht immer, wie man das gerne hätte.



Ich hoffe dieser Post konnte euch ein wenig inspirieren. Wenn ihr noch weitere Aquarellbilder sehen wollt, schaut doch bei dem vorherigen Post vorbei!

Sonntag, 9. April 2017

Ein Tier zeichnen

Meine Schwester hat einen Hund und so kam es schon vor, dass ich ihren Hund gezeichnet habe.
Langes Fell, meistens vor den Augen, Hängeohren.
Gar nicht so schwer.
Aber wie sieht es mit einer wirklich detailreichen Zeichnung von einem Hund mit kurzen Haaren aus?
Ich suchte mir also eine Vorlage im Internet und zeichnete diese nach.
Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Bei solch detailreichen Zeichnungen investiert man sehr viel Zeit und natürlich könnte ich mit meinem Hang zum Perfektionismus immer noch weiter zeichnen, noch etwas ergänzen, noch etwas verbessern.
Aber der Hundeblick ist vorhanden und würde mein Herz schnell zum Schmelzen bringen.


Der Anfang

Samstag, 4. März 2017

Aquarellfarbe und ich

 Eigentlich bin ich ja mehr so der Typ fürs Zeichnen, dachte ich. Aber dieses handlettering, also sowas wie Kalligraphie, das sieht ja schon nicht schlecht aus. Also hab ich das mal probiert. Naja... Dann kam ich aber durch verschiedene Videos auf youtube irgendwie auf Aquarellmalerei. Du hast ja sowieso noch eine Box voller Farben, dachte ich. Und etwas mit Farbe ausprobieren, hatte ich mir in meinem Neujahrspost ja sowieso vorgenommen. Also schnappte ich mir einfach ein paar Tutorial Videos und malte drauf los. Die Links dazu findet ihr am Ende des Posts.

Und dann habe ich mehrere Dinge festgestellt. Youtube ist genial zum Lernen. Eigentlich keine neue Erkenntnis, denn so hatte ich schließlich auch ein bisschen Zeichnen gelernt. Aber auch bei Aquarellmalerei sind Videos wirklich hilfreich, weil man sie anhalten kann, wann man möchte und so oft angucken, wie man will. So wirklich eine Erklärung dazu brauche ich auch nicht unbedingt. Ich kann auch gut durch Zuschauen und Nachmachen lernen. Wenn man mit etwas anfängt wie Zeichnen oder Malen sind die ersten Bilder bei mir zumindest auch erst mal keine wirkliche Eigenleistung. Ich male erstmal nach, so wie man das eben macht, als Anfänger.

Ich fing also mit einer Mini Galaxie an. Oder so. Die genaue Reihenfolge kann ich auch nicht mehr sagen. Und dann hatte ich schon mal etwas sehr wichtiges gelernt. Für Aquarellmalerei braucht man eindeutig das richtige Papier. Mindestens 200g pro m2. Denn mit weniger wird alles einfach weich und das Papier löst sich auf, sodass man dann folgendes Ergebnis hat:


Hm, dachte ich mir, dann muss ich wohl doch mein schweres Papier opfern. Wovor ich immer etwas zurück schrecke, denn sowas kostet ja auch Geld. Wenn dann aber nur so ein Zeug dabei rauskommt, hat man ja das schöne Papier verschwendet.

 Das war das Ergebnis meines zweiten Versuchs auf dickem Papier. Gefällt mir auf jeden Fall schon mal viel besser. Solche mini Galxien gehen schnell, man kann sie mit allen möglichen Farbkombinationen malen und bekommt finde ich sehr schöne Ergebnisse.


 

Der Kirschbaum gefiel mir sehr gut, sodass ich ihn einfach noch zwei Mal auf eine Postkarte malte und an Verwandte schickte. Denn mehr an andere schreiben, hatte ich mir ja auch vorgenommen. Dabei habe ich wieder verschiedene Dinge gelernt: Wenn man sich für die Baumkrone eine Schablone zurechtschneidet, sollte man diese erstens oft genug verschieben und zweitens auf keinen Fall an die nasse Farbe kommen lassen.
Die Technik für die Punkte ist mir auch neu gewesen. Ich habe zwar auch die typische Zahnbürsten und Pinsel Sache probiert, wo man mit den Fingern die Sprenkel erzeugt, aber durch das Video habe ich gelernt, dass es viel sinnvoller ist, mit einem Pinsel mit Farbe auf den Stiel eines anderen Pinsels zu klopfen. Das Ergebnis war passender. Allerdings kann ich die Methode weniger empfehlen, wenn man in einer hellhörigen WG wohnt. Zum Glück war ich grade alleine und habe niemanden mit meinen Klopfgeräuschen genervt =D.

Und dann ging es weiter mit Landschaft. Bei Aquarellmalerei muss man schnell sein, weil die Farbe schnell trocknet. Es soll so etwas wie Wolken mit Baum und Vögeln darstellen. Naja, dachte ich, das sieht aber einfach verschwommen und blau aus.

Also ließ ich es auf einen zweiten Versuch ankommen. Der untere Teil gefällt mir definitiv besser. Die Wolken... ich arbeite dran. Aber ich hatte auf jeden Fall einige Erfahrungen gemacht, was Wasser und Farbe angeht, denn oben war wohl zu viel Wasser im Spiel und außerdem muss man wirklich warten oder fönen, wenn man auf einem trockenen Bild weiter malen will. Ich habe viel gefönt an diesen Malabenden.
Man kann nass in nass malen, also das Bild schon vorher anfeuchten, dann muss man sich auch beeilen, oder, so wie hier, nass in trocken.


Die Berge gefallen mir auf dem Bild wirklich gut und auch die Spiegelung im Wasser war nicht so schwer. Allerdings wurde nach dem Malen der Spiegelung noch eine Bergkette im Vordergrund ergänzt, was ich dann etwas unlogisch finde. Denn die würde sich doch dann eher spiegeln als die dahinter? Naja.

Und dann hatte ich noch so viel blaue Farbe übrig, dass ich diese für ein weiteres Bild aufbrauchte. Der Pinselstrich ist noch erkennbar, was mir sehr gut gefällt. Leider bekam ich dann von verschiedenen netten Menschen zu hören, dass sie gar nicht wüssten, was das sein soll und vor allem nicht, wie die Frau dasitzt. Also falls es noch jemandem so geht: Man sieht den Hinterkopf der Frau, sie stützt sich ein wenig auf ihr rechtes Knie und hat die Füße angezogen.
Trotzdem ist das eins meiner Lieblingsbilder.


Irgendwann, die genaue Reihenfolge kann ich sowieso nicht immer sagen, bin ich dann auf so ein beeindruckendes Video gestoßen, wo Bäume im Nebel gemalt wurden. Das probierte ich also auch aus, aber mein Papier war viiiiel zu dünn, sodass es sich auflöste und alles komisch verlief, herrje. Das war ganz schön frustrierend...

Aber dann habe ich meinen richtigen Malblock genommen und es noch mal versucht. Das Ergebnis gefiel mir sehr viel besser. Vor allem der untere Teil. Aber die Baumgruppen im Nebel nach unten auslaufen zu lassen, hat bei mir ganz schlecht funktioniert, da hab ich den Dreh einfach noch nicht raus.... Ansonsten stellen Tannen aber generell eine gute Baumart für Anfänger dar.



Ich finde auch vor allem durch diesen Rand sehen die Bilder direkt viel hochwertiger aus. Man nehme einfach Kreppband und ziehe es nach dem Malen wieder ab. Mein Kreppband, obwohl als Künstlerkreppband ausgezeichnet, riss allerdings auch teilweise Papier mit ab, was mich ganz schön aufgeregt hat. Da werde ich mir auf jeden Fall noch mal ein besseres kaufen.
Und irgendwann zwischendrin malte ich dann noch den Hund meiner Schwester. Das war eigentlich gar nicht schwer, denn ich brauchte nur schwarz.


Das sind also meine bisherigen Erfahrungen mit Aquarellfarbe. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich finde, man kommt schnell zu brauchbaren Ergebnissen. Vor allem hatte ich nicht diesen Drang zum Perfektionismus. Manchmal macht die Farbe einfach, was sie will, aber das kann auch schön sein. Und extrem detailreich geht bei Aquarellfarbe auch nicht. Vielmehr geht es um eine schöne Gesamtdarstellung.

Folgende Videos habe ich verwendet:

Bäume im Nebel
Kleine Galaxien
Kirschbaum
Sternhimmel mit Tannen
Wolken mit Landschaft
Berge am See