Montag, 18. September 2017

#farbblick


Farbblick - so nennt sich das Projekt, das Tabea vom Blog Habutschu ins Leben gerufen hat. Und heute geht dieses Projekt in die zweite Runde. Auf Tabeas Blog findet ihr die Teilnehmerliste.
Den Post zum ersten Teil, bei dem ich auch schon mitgemacht habe, könnt ihr euch hier ansehen.Für 2018 ist außerdem ein Blogparade in ähnlicher Form geplant - falls euch dieses Projekt gefällt, könnt ihr nächstes Jahr also auch selbst mitmachen! Die nötigen Infos dazu wird Tabea euch kurz vor Silvester auf ihrem Blog verraten.
Diesmal durfte jeder für eine andere Person eine Farbe aussuchen, zu der dann fünf Fotos veröffentlicht werden sollen.
Ich durfte eine Farbe für Tabea aussuchen und meine Farbe wurde mir von Lexa zugeteilt.
Lexa stellte mich mit der Vorgabe von Braun vor eine doppelte Herausforderung: Zum einen ist Braun eine Farbe, die von vielen keine besondere Beachtung erfährt, sie wird eher als unschön oder schlammig angesehen. Zum anderen hatte ich in der ersten Runde von farbblick schon Braun als Farbe ausgewählt und somit waren einige Ideen bereits verbraucht.
Ich war aber gespannt, was ich noch alles entdecken würde, setzte meinen "Farbblick" auf, schnappte eine Kamera und ... ab nach draußen!





















Das sind also meine fünf Fotos zur aktuellen farbblick Aktion. Lasst mir eure Meinungen, Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren da und vergesst nicht, die Teilnehmerliste nach beeindruckenden Beiträgen zu durchstöbern!

Freitag, 11. August 2017

Verkopft

ich weiß nicht
denke ich
und so fangen fast alle meine sätze meine gedanken an
weil ich nicht anders kann

weil man im leben in so viele richtungen gehen kann
an so vielen scheidewegen entscheiden kann
und während alle weiter gehen
bleibe ich an jeder kreuzung stehen
weil ich nicht weiß wo ich hinsoll
und wie es da ist
vielleicht reizvoll
oder doch nur trist?

und manche sagen hör auf dein herz
und dann höre ich auf mein herz, das aber auch nichts weiß
da ist nur so ein schmerz, weil ich angst habe etwas zu verpassen
ich weiß nur wie ich heiß
versuche von jedem moment etwas schönes zu erhaschen
aber ich kann es nicht lassen
alles zu hinterfragen
und zu sagen
ich weiß nicht wer ich bin
wo führt mich dieser weg denn hin

und manche sagen hör auf deinen verstand
und dann höre ich auf meinen verstand, der so vernünftig ist
dass mein herz daran doch zerbricht
und mir sagt so geht es nicht
lass mich bitte nicht fallen
und meinen Ruf nicht im Nichts verhallen

ich weiß nur
da ist ein sturm in mir drin,
der auch nicht weiß wohin
und weil ich damit nicht umgehen kann
stell ich ihn ganz hinten an
mach ihn ganz klein, enge ihn ein, lass ihn nicht hinein
in mein herz, meinen verstand, meinen kopf
aber auch nicht hinaus
weil ich mich das nicht trau




Donnerstag, 18. Mai 2017

Farbblick 4x4

Ich darf euch zu der Aktion FARBBLICK begrüßen, bei der ich die Ehre habe, dabei sein zu dürfen!





Was ist das?

Vier Blogger, vier selbst ausgewählte Farben, vier Fotos pro Farbe, vier Posts an einem Tag.

Wer macht mit?

Bee von myeverydaylife mit Pink, Gelb, Rot, und Grün
Tabea von habutschu mit Grün, Rot, Türkis und Orange
Jana von lifetime-hours mit Roßa, Weiß, Grün und Lila

Schaut euch unbedingt auch die Posts der beteiligten Blogger an :)

Nun zu meinem Beitrag zu dieser herrlichen Idee, die übrigens von Tabea kam. Anfangs war ich etwas skeptisch - schon ein mal hatte ich versucht, farbige Dinge zu fotografieren und war am Ende lediglich bei Blumen gelandet. Schön sind die zwar, aber eben auch nicht unendlich interessant. Diesmal habe ich also versucht, Blumen zu vermeiden und war überrascht, was ich am Ende dann an Fotos zusammen hatte. Ich würde gerne mehr zeigen, als nur 16 Bilder, aber vielleicht passen die ja für ein anderes Mal.
Die Farben, die ich wählte, ergaben sich zwischendrin, auch wenn ich Blau einfach mag und da schon abzusehen war, dass es dazugehören würde.
Meine Farben sind Blau, Weiß, Braun und Gelb. (Klar, Weiß ist nicht wirklich eine Farbe, aber sehen wir das mal nicht so eng ;) )
Also viel Spaß beim Betrachten der Ergebnisse!




BLAU





WEIß








BRAUN



Versteinertes Holz und Pressspan




GELB

Eine Nachttischlampe mit Papierverkleidung
 




Das sind nun also meine Fotos. Manchmal hatte ich Probleme, zu welcher Farbe ich ein Foto nun eigentlich zuordnen sollte: Ist die Blume lila oder blau? Zählt der Himmel als blau oder die Wolken als weiß? Und so weiter.
Bei der Farbe Braun hätte ich auch nie gedacht, dass sie dazukommen würde, zu langweilig und trist. Aber jetzt gehören die braunen Fotos zu meinen Lieblingen!
Mich konnte das Thema Farbe auf jeden Fall noch begeistern und ich hoffe euch geht es ähnlich :)

Mittwoch, 3. Mai 2017

Irgendwie mag ich Blau

Blau war schon immer meine Lieblingsfarbe. Ich mag sehr viele Farben gerne, Gelb, Grün, Lila, alle möglichen Zwischentöne, nur Rot fand ich bisher weniger schön.
Und jetzt wo ich mit Aquarellfarbe male, liebe ich Blau einfach umso mehr. Der Charakter der Farbe überträgt sich einfach direkt auf das, was ich gemalt habe und alles wirkt so tiefgründig und ruhig.
Eine Freundin von mir mag Blau genauso gerne wie ich und da mir ohnehin die Idee gekommen war, etwas für sie zu malen, habe ich mich letztens daran gesetzt.

Da sie eine nachdenkliche Person ist, musste es natürlich "Der Denker" von Rodin werden.


Ja, ich gebe zu, der Arm hatte wohl mal einen plötzlichen Wachstumsschub, aber egal, ich bin schließlich noch Anfängerin was Aquarellfarbe angeht ;).

Auch Galaxien verbinde ich mit Nachdenken über Gott und die Welt und somit mit dieser Person, sodass ich auch ein zweites Motiv hatte.



Begeistert war ich dann auch von diesen tollen Verästelungen, die einfach durch das Verlaufen der Farbe entstanden sind.
Die weißen Punkte sollen Sterne sein, und wie das so ist, kam natürlich ungewollt auch ein größerer Klecks aufs Bild! Tja, das kann man eben nicht verhindern und somit gibt es jetzt eben einen Riesenstern.





Und dann hatte ich - mal wieder - so viel blaue Farbe übrig. Also beschloss ich, noch eine Balletttänzerin zu malen, für die ich doch irgendwie ein Faible habe.


Als ich damit fertig war, hatte ich das Gefühl, der Hintergrund ist zu weiß. Also habe ich mich getraut, kreativ zu sein und einfach mit einem nassen Pinsel über das Bild gemalt - und genau wie erhofft - die Farbe verwischte und hauchte dem Hintergrund ein zartes Blau ein. Den Effekt, den das auf die Figur haben würde, hatte ich allerdings nicht erwartet. Aber umso erfreuter war ich.
Schlussendlich wollte ich das Tütü gelb malen...Tja, aber aus blau und gelb wird nunmal grün. Das war mir zwar bewusst gewesen, aber ich hatte gehofft, es würde sich nicht so stark vermischen. Ich machte dann einfach das Beste draus und war mir nicht sicher, wie ich das finden sollte. Im Endeffekt mochte ich es dann aber doch.
Wie gesagt: Aquarellfarbe macht eben nicht immer, wie man das gerne hätte.



Ich hoffe dieser Post konnte euch ein wenig inspirieren. Wenn ihr noch weitere Aquarellbilder sehen wollt, schaut doch bei dem vorherigen Post vorbei!

Samstag, 4. März 2017

Aquarellfarbe und ich

 Eigentlich bin ich ja mehr so der Typ fürs Zeichnen, dachte ich. Aber dieses handlettering, also sowas wie Kalligraphie, das sieht ja schon nicht schlecht aus. Also hab ich das mal probiert. Naja... Dann kam ich aber durch verschiedene Videos auf youtube irgendwie auf Aquarellmalerei. Du hast ja sowieso noch eine Box voller Farben, dachte ich. Und etwas mit Farbe ausprobieren, hatte ich mir in meinem Neujahrspost ja sowieso vorgenommen. Also schnappte ich mir einfach ein paar Tutorial Videos und malte drauf los. Die Links dazu findet ihr am Ende des Posts.

Und dann habe ich mehrere Dinge festgestellt. Youtube ist genial zum Lernen. Eigentlich keine neue Erkenntnis, denn so hatte ich schließlich auch ein bisschen Zeichnen gelernt. Aber auch bei Aquarellmalerei sind Videos wirklich hilfreich, weil man sie anhalten kann, wann man möchte und so oft angucken, wie man will. So wirklich eine Erklärung dazu brauche ich auch nicht unbedingt. Ich kann auch gut durch Zuschauen und Nachmachen lernen. Wenn man mit etwas anfängt wie Zeichnen oder Malen sind die ersten Bilder bei mir zumindest auch erst mal keine wirkliche Eigenleistung. Ich male erstmal nach, so wie man das eben macht, als Anfänger.

Ich fing also mit einer Mini Galaxie an. Oder so. Die genaue Reihenfolge kann ich auch nicht mehr sagen. Und dann hatte ich schon mal etwas sehr wichtiges gelernt. Für Aquarellmalerei braucht man eindeutig das richtige Papier. Mindestens 200g pro m2. Denn mit weniger wird alles einfach weich und das Papier löst sich auf, sodass man dann folgendes Ergebnis hat:


Hm, dachte ich mir, dann muss ich wohl doch mein schweres Papier opfern. Wovor ich immer etwas zurück schrecke, denn sowas kostet ja auch Geld. Wenn dann aber nur so ein Zeug dabei rauskommt, hat man ja das schöne Papier verschwendet.

 Das war das Ergebnis meines zweiten Versuchs auf dickem Papier. Gefällt mir auf jeden Fall schon mal viel besser. Solche mini Galxien gehen schnell, man kann sie mit allen möglichen Farbkombinationen malen und bekommt finde ich sehr schöne Ergebnisse.


 

Der Kirschbaum gefiel mir sehr gut, sodass ich ihn einfach noch zwei Mal auf eine Postkarte malte und an Verwandte schickte. Denn mehr an andere schreiben, hatte ich mir ja auch vorgenommen. Dabei habe ich wieder verschiedene Dinge gelernt: Wenn man sich für die Baumkrone eine Schablone zurechtschneidet, sollte man diese erstens oft genug verschieben und zweitens auf keinen Fall an die nasse Farbe kommen lassen.
Die Technik für die Punkte ist mir auch neu gewesen. Ich habe zwar auch die typische Zahnbürsten und Pinsel Sache probiert, wo man mit den Fingern die Sprenkel erzeugt, aber durch das Video habe ich gelernt, dass es viel sinnvoller ist, mit einem Pinsel mit Farbe auf den Stiel eines anderen Pinsels zu klopfen. Das Ergebnis war passender. Allerdings kann ich die Methode weniger empfehlen, wenn man in einer hellhörigen WG wohnt. Zum Glück war ich grade alleine und habe niemanden mit meinen Klopfgeräuschen genervt =D.

Und dann ging es weiter mit Landschaft. Bei Aquarellmalerei muss man schnell sein, weil die Farbe schnell trocknet. Es soll so etwas wie Wolken mit Baum und Vögeln darstellen. Naja, dachte ich, das sieht aber einfach verschwommen und blau aus.

Also ließ ich es auf einen zweiten Versuch ankommen. Der untere Teil gefällt mir definitiv besser. Die Wolken... ich arbeite dran. Aber ich hatte auf jeden Fall einige Erfahrungen gemacht, was Wasser und Farbe angeht, denn oben war wohl zu viel Wasser im Spiel und außerdem muss man wirklich warten oder fönen, wenn man auf einem trockenen Bild weiter malen will. Ich habe viel gefönt an diesen Malabenden.
Man kann nass in nass malen, also das Bild schon vorher anfeuchten, dann muss man sich auch beeilen, oder, so wie hier, nass in trocken.


Die Berge gefallen mir auf dem Bild wirklich gut und auch die Spiegelung im Wasser war nicht so schwer. Allerdings wurde nach dem Malen der Spiegelung noch eine Bergkette im Vordergrund ergänzt, was ich dann etwas unlogisch finde. Denn die würde sich doch dann eher spiegeln als die dahinter? Naja.

Und dann hatte ich noch so viel blaue Farbe übrig, dass ich diese für ein weiteres Bild aufbrauchte. Der Pinselstrich ist noch erkennbar, was mir sehr gut gefällt. Leider bekam ich dann von verschiedenen netten Menschen zu hören, dass sie gar nicht wüssten, was das sein soll und vor allem nicht, wie die Frau dasitzt. Also falls es noch jemandem so geht: Man sieht den Hinterkopf der Frau, sie stützt sich ein wenig auf ihr rechtes Knie und hat die Füße angezogen.
Trotzdem ist das eins meiner Lieblingsbilder.


Irgendwann, die genaue Reihenfolge kann ich sowieso nicht immer sagen, bin ich dann auf so ein beeindruckendes Video gestoßen, wo Bäume im Nebel gemalt wurden. Das probierte ich also auch aus, aber mein Papier war viiiiel zu dünn, sodass es sich auflöste und alles komisch verlief, herrje. Das war ganz schön frustrierend...

Aber dann habe ich meinen richtigen Malblock genommen und es noch mal versucht. Das Ergebnis gefiel mir sehr viel besser. Vor allem der untere Teil. Aber die Baumgruppen im Nebel nach unten auslaufen zu lassen, hat bei mir ganz schlecht funktioniert, da hab ich den Dreh einfach noch nicht raus.... Ansonsten stellen Tannen aber generell eine gute Baumart für Anfänger dar.



Ich finde auch vor allem durch diesen Rand sehen die Bilder direkt viel hochwertiger aus. Man nehme einfach Kreppband und ziehe es nach dem Malen wieder ab. Mein Kreppband, obwohl als Künstlerkreppband ausgezeichnet, riss allerdings auch teilweise Papier mit ab, was mich ganz schön aufgeregt hat. Da werde ich mir auf jeden Fall noch mal ein besseres kaufen.
Und irgendwann zwischendrin malte ich dann noch den Hund meiner Schwester. Das war eigentlich gar nicht schwer, denn ich brauchte nur schwarz.


Das sind also meine bisherigen Erfahrungen mit Aquarellfarbe. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich finde, man kommt schnell zu brauchbaren Ergebnissen. Vor allem hatte ich nicht diesen Drang zum Perfektionismus. Manchmal macht die Farbe einfach, was sie will, aber das kann auch schön sein. Und extrem detailreich geht bei Aquarellfarbe auch nicht. Vielmehr geht es um eine schöne Gesamtdarstellung.

Folgende Videos habe ich verwendet:

Bäume im Nebel
Kleine Galaxien
Kirschbaum
Sternhimmel mit Tannen
Wolken mit Landschaft
Berge am See

Dienstag, 24. Januar 2017

Reisebericht - Hamburg

Als ich letztens an meinem Referat saß, was im übrigen meine erste benotete Leistung für die Uni war, sah ich mir die Gemälde im Internet an. Fast alle von C.D. Friedrich und viele davon befinden sich in Hamburg. Da dachte ich mir, wenn ich schon Verwandte dort habe, kann ich den Museumsbesuch ja gleich mal mit einem Besuch verknüpfen. So fügte sich eins ins andere und am 4.1.2017 war es dann so weit: Drei Tage Hamburg.
Kamera
Leider besitze ich im Moment keine Kamera - nach Hamburg kam deshalb nur das neue Handy mit, welches ausreichen musste. Teilweise schade, dafür aber praktisch - und sogar mit Panoramafunktion!

ANREISE

Erstmal drei Stunden Zug fahren. Meine schwere Tasche schleppte ich auf der Suche nach dem reservierten Platz durch den halben ICE, wobei ich neugierige Blicke von den Mitfahrenden erntete. Finden konnte ich den Platz nicht - er befand sich in Wagen 1, die Tür dahin war aber nicht als Durchgang gedacht. Typisch Bahn eben.
Also setzte ich mich einfach irgendwohin. Muskelkater war schon mal vorprogrammiert.



Okay, eigentlich bin ich absolut nicht der Typ Mensch, der superoft Selfies macht. Aber wenn man schon mal in Urlaub fährt. Allerdings bin ich auch nicht so talentiert darin, also müsst ihr wohl mit solch müden Fotos Vorlieb nehmen ;).
In Hamburg angekommen war ich erst mal ziemlich überwältigt, dass das alles ganz gut geklappt hatte und ich wirklich da war.


Freitag, 13. Januar 2017

2016 - 2017

Hallo und willkommen im Jahr 2017.
Vielleicht fragt man sich jetzt, wieso diese Art Post erst so spät kommt. Ganz einfach: Ich mag es nicht, mir Vorsätze vorzunehmen und diese dann ab dem 1.1. umzusetzen. Viel zu viel Druck, alles ab sofort besser machen zu müssen.
Viel lieber überlege ich mir, was ich gerne im nächsten Jahr anders, besser oder überhaupt machen möchte, lebe dann ganz normal ins neue Jahr hinein und schaue, wozu ich überhaupt noch Lust habe und was ich gleich wieder vergessen kann.

Wie war 2016?

Abitur, Freizeit, Studium - So könnte man mein 2016 grob einteilen.
Abitur war wirklich krass. Vorher ewiger Lernstress, Frust und schon halbe Panik bei dem Gedanken an Prüfungen. Ich kann solchen Druck einfach überhaupt nicht ausstehen. Bestanden habe ich dann  zum Glück, wenn auch nicht mit den Noten, die man für so viel Zeitinvestment gerne gehabt hätte.
Die Freizeit danach habe ich versucht, bewusst zu genießen. Sprich: So wenig wie möglich machen, was auch ganz gut geklappt hat. Ich war alles andere als produktiv und genau so sollte es sein.
Studium. Das ist natürlich eine riesige Sache, auf die ich in einem anderen Post noch weiter einegehen werde.
Leider war mein 2016 aber auch sehr traurig, stressig und sehr belastend auf persönlicher Seite. Deshalb bin ich wohl auch in gewisser Weise froh, dass ich jetzt neu starten kann.

Was kommt 2017?

Gleich vorweg: Für direkte, klar definierte Vorsätze bin ich nicht gemacht. Würde ich mir solche konkreten Ziele setzen, würde mich das todunglücklich machen, denn wie ihr nun ja wisst, mag ich Druck nicht gerne.
Außerdem (und das ist wohl die Hauptsache) beruhen alle meine Vorsätze auf eigenen Ideen, meist geht es um Dinge, die ich aus Spaß an der Sache machen will. Aus dem Bauch heraus. Und darum ist es für mich sehr wichtig, jede Entscheidung in diesen Bereichen nur zu treffen, wenn ich sie wirklich machen will. Damit habe ich am langfristigsten "Erfolg". (Obwohl ich das Wort auch nicht gerne mag, denn Aufgeben heißt nicht gleich Misserfolg.)
Vielleicht kann der ein oder andere das verstehen.

Vielleicht mal etwas mehr Englisch.
Denn das mal gut sprechen zu können wäre doch ganz nett, oder?

Mehr lesen.
Durch mein Studium muss ich natürlich auch viel lesen, was teilweise problematisch ist, weil ich dann keine Lust mehr habe, nach einem hochkomplexen Text über Sprache auch noch ein Buch zu lesen. Jetzt hätte ich aber mal wieder Lust. Mal schauen, wie viel die Zeit hergibt. Dazu kommt, dass ich mich mal hier in der heimischen Bücherei anmelden möchte.

Ein bisschen Gitarre.

Ich hatte mir schließlich eine gekauft. Das hatte doch einen guten Grund, oder nicht? In einer Wohnung mit Mitbwohnern ist das zwar manchmal schwierig, vielleicht passt es aber ja mal.

Das Zimmer mal einrichten.
Weil es im Moment zu voll ist und ich es teilweise nicht gerne mag.

Aussortieren.
Minimalismus fand ich schon immer gut und so ein bisschen gehe ich wohl auch in diese Richtung. Besser gesagt, ich fange grade an, zu laufen. Und darum werde ich Schrank, Kleiderschrank und auch Sonstiges mal ausräumen. Hier steht sonst einfach immer etwas rum.

Malen und Zeichnen.
Leider stehe ich mir da ja immer so ein bisschen selbst im Weg, weil ich so perfektionistisch und oft naturalistisch male. Durch meine letzten Museumsbesuche und so weiter und so fort, bin ich aber auch mal wieder voller Lust auf Farbe und einfach Ausprobieren, auch wenn das oft enttäuschend ist.

Etwas Bewegung.
Ich war zwar schon wieder ein paar mal laufen in 2017, aber festlegen möchte ich mich da nicht. Warum weiß man ja. Fest steht: Wenn ich Lust habe, mich mal zu bewegen, etwas zu machen, dann werde ich das auch tun. Dem Rücken zuliebe sollte man das auch ab und zu mal machen.

Öfter ins Kino.
Ich mag frisches, süßes Popcorn und eigentlich mag ich es auch so sehr, gute Filme im Kino zu gucken. Danach hat man oft viele Ideen und ist echt berührt, je nach Film natürlich.

Irgendwie die Haare machen.
Jaja, die Haare. Die sollen ja nicht umsonst lang werden (denn wirklich lang sind sie leider noch nicht.), sondern auch für Frisuren und alles, weil mir das Spaß macht. Überhaupt hab ich mich in letzter Zeit mehr mit dem Thema beschäftigt, weil ich langes (wirklich langes) Haar wohl ganz erstrebenswert finde im Moment.

Besseres Duschgel kaufen.
Nachträglich zu Weihnachten hab ich ja schon dieses vegane Duschgel geschenkt bekommen, was ich echt mag ;). Ich hatte sowieso vor, Sachen zu kaufen, die besser für die Haare sind und die Umwelt und all das. Mit dem lush Laden habe ich da auch schon einen interessanten Shop gefunden.

Mehr Briefe und Postkarten verschicken.
Eigentlich habe ich schon immer gerne handgeschriebene Briefe und Karten verschickt. Trotzdem kann man das noch ausbauen, denn es macht mir einfach riesig viel Spaß. Ich mag Briefpapier auch einfach supergerne.

Aufs Bauchgefühl hören.

Weil einem das oft dabei hilft, auf sich selbst zu achten. Darauf, dass man vielleicht mal eine Pause braucht. Dass man Dinge tut, wobei man sich wohlfühlt und bleiben lässt, wobei man sich unwohl fühlt.

Gelassenheit. Zuversicht.

Stichwort confidence.
Kennt ihr das, wenn ihr euch irgendwie so unwohl fühlt, so überladen an Aufgaben und überfordert in Gesellschaft, wie in einem Menschenkostüm?
Das liegt daran, dass man versucht, Erwartungen zu erfüllen. Von anderen, aber auch von sich selbst.
Dann muss man einfach mal tief durchatmen. Und sich fragen: Worum geht es hier eigentlich?
Und das ist wohl auch jetzt sowas wie eine meiner persönlichen Lebenseinstellungen. Denn es geht nicht um Hausarbeiten, Klausuren, Noten. Es geht nicht um andere, denen man gefallen will.
Letztlich möchte ich mich wohl fühlen, mich entspannen können. Es gibt so viel Leid auf dieser Welt. Man kann Krebs haben oder vom Hals ab gelähmt sein oder was auch immer. Aber ich kann mich bewegen und für mich selbst entscheiden und das ist einfach so wundervoll, dass ich mich auch morgens um acht auf das Seminar freuen kann. Weil ich am Leben bin und gesund und Luft atmen kann und selbst zur Uni laufen kann und studieren kann, was ich möchte, weil es mich interessiert, weil ich hingehe, um Neugier zu befridiegen und nicht für eine 1,0.

In Situationen, wo man unter Leistungsdruck steht oder unter sonst irgendeinem Druck, denke ich einfach daran, dass ich noch viel Zeit habe in meinem Leben und beispielsweise die Hausarbeit nur ein kleiner Teil davon ist und vor allem absolut nicht der wichtigste und ich auch währenddessen das Leben genießen kann, durch Kleinigkeiten, die aber einfach wichtig sind.

So viel von meiner Seite, obwohl mir später wahrscheinlich noch mehr einfällt.
Wie war denn euer 2017 bisher?