Dienstag, 18. November 2014

Paris

Ich bin zwar schon länger wieder da, allerdings habe ich momentan nicht viel Zeit und außerdem musste ich eine Weile mit meinem Google Konto hantieren, bis mir mein Passwort endlich wieder eingefallen ist (puh...).
Jedenfalls war ich für fünf Tage in Paris.
Ehrlich gesagt habe ich mir Paris immer etwas spektakulärer vorgestellt. Ich kann schwer sagen, wie, aber vielleicht nicht so voll und hektisch und "dörfisch". Es gibt - wie ich finde - wenig Hochhäuser. Die Metro Station am Eifelturm heißt Bir-Hakim oder so ähnlich, was ich ganz schön überraschend fand (darunter steht dann noch in klein tour eiffel). Man erwartet schließlich nicht so einen exotischen Namen...
Als erstes sind mir die Ampeln aufgefallen. Sie sind ganz weit unten am Pfahl angebracht und niemand kümmert sich darum, ob rot oder grün ist. Man geht, wenn man Lust hat.
Dann gibt es da noch die Metro Stationen: Um hineinzukommen, muss man ein Ticket kaufen (normal) und es in einen Automaten stecken (gwohnt), der es alledings nicht entwertet (oho!), sondern es (hoffentlich) am anderen Ende wieder ausspuckt; daraufhin öffnet sich das enge winzige Törchen (Platzangst) und man geht durch (wenn man durchpasst). Das war also etwas ungewohnt. Vor allem dieses In-der-Tasche-rumkramen, bis man das Ticket gefunden hat, nervt. Schwarz fahren kann man dadurch aber nicht ganz verhindern, denn es gibt auch Leute, die abends einfach drüberklettern.
Zum Glück sind die Pariser aber offen und freundlich und somit konnte ich meine mangelnden Sprachkenntnisse (merci, excusé (Apostroph richtig?),bonjour, tré chic) mit Englisch überspielen.




Das muss ja sein - der Eiffelturm

Der Eiffelturm ist natürlich eine empfehlenswerte Sehenswürdigkeit. Als ich ihn dann zum ersten Mal in echt vor mir sah, war ich schon etwas überwältigt. Man hört immer so viel davon und sieht ihn auf allen möglichen Bildern und jetzt war ich sogar selbst schon dort! Allerdings leider nicht oben drauf. Die Schlange war einfach soooo ewig lang.


Der Eiffelturm von unten.


Ich glaube das ist das Polizeipräsidium.


Eine Brücke über der Seine.
Mal wieder Schlösser an einer der Brücken über der Seine. Bei einer Brücke waren es so viele, dass man keine mehr dazu hängen durfte. Es wäre sonst zu schwer geworden.




Aus dem Louvre (dem Museum) heraus fotografiert.






Das ist eine Miniatureffektaufnahme vom Platz am Sacré-Coeur (eine Kirche).
Eine Miniaturaufnahme (s.o.) habe ich zum allerersten Mal durch den letzten oder vorletzten Eurovision Song Contest kennen gelernt. Das Bild/der Film soll dadurch wie ein Eisenbahnmodell wirken. Ich liebe solche Aufnahmen, aber da ich nie wirklich über einem Menschengetummel war, war es nicht einfach, soetwas gut zu fotografieren. Leider war ich ja nicht auf dem Eiffelturm, der eine schöne Glasplatte als Boden gehabt hätte. Deshalb ist der Effekt hier nicht so schön.

Sacré-Coeur

Sacré-Coeur

Das Amelie - Café
Ich war da! Ihr kennt doch sicher alle den Amelie Film oder habt schon mal davon gehört. Ich liebe ihn und war jetzt in dem Cafe, das ein Drehort dieses Films war. (Die Sacre-Coeur übrigens auch.)

Das Original - die Mona Lisa
Ja, ich bin jetzt ein gebildeter Mensch. Ich habe die Mona Lisa als Original gesehen.Juhu! Ich hatte erwartet, dass sie noch geschützer, vor allem lichtgeschützer, platziert ist. Die Leute haben aber oft Fotos mit Blitz gemacht, was mich gewundert hat. Schadet das nicht der Farbe?


Herzlichen Glückwunsch, wer es bis hier unten ausgehalten und fleißig alles mitgelesen hat! Ihr habt jetzt mal einen kleinen Eindruck von Paris (hoffe ich).