Sonntag, 31. Dezember 2017

Was bleibt

Heute Abend begrüßen wir dann alle schon das neue Jahr. Viele nehmen sich Dinge vor. Aber was ist eigentlich mit den alten Vorsätzen? Waren die sinnvoll, hat man sie eingehalten?
Hiermit möchte ich ein Mal auf meine Vorsätze zurückblicken, die ich vor einem Jahr hier auf dem Blog veröffentlicht habe.


Vielleicht mal etwas mehr Englisch.

Hm, englische Videos gucke ich sehr viele und ich schreibe immer noch regelmäßig mit einer amerikanischen Freundin. Ansonsten habe ich jetzt wieder ein englisches Buch geschenkt  bekommen, was ich in 2018 lesen werde.
Das könnte man aber noch ausbauen.

Mehr lesen.
Wirklich mehr gelesen habe ich zugegebenermaßen eher nicht. Ich habe einige Bücher angefangen, fertig gelesen habe ich nicht alle. Aber Der gestiefelte Kater von Tieck und Aus dem Leben eines Taugenichts von Eichendorff habe ich gelesen und sie haben mir erstaunlicherweise sehr gut gefallen! Das muss ich in 2018 aber noch verbessern.


Ein bisschen Gitarre.

Mittlerweile habe ich Fotos von den wichtigsten Griffen, sodass ich auch alleine vielleicht ein Lied lernen könnte. Gitarre lernen stand aber auf meiner Prioritätenliste weit unten, von daher ist es in Ordnung, dass nicht viel passiert ist.

Das Zimmer mal einrichten.
Ich habe auf jeden Fall ein paar Sachen mehr, die ich gerne mag und auch von der Sortierung her ein bisschen umgestellt. Für große Veränderungen fehlt mir aber das Geld, was ich lieber für Wichtigeres ausgebe.

Aussortieren.
Den Vorsatz habe ich erfüllt! Es sind einige Kleider und Blätter im Müll oder der Kleidersammlung gelandet, die ich nicht mehr brauche. Trotzdem kann man das noch ausbauen.

Malen und Zeichnen.
Hier hatte ich erwähnt, dass ich Lust auf Farbe habe - und den Vorsatz habe ich auf jeden Fall erfüllt. Ich habe angefangen, mit Aquarellfarbe zu malen und festgestellt, dass mir das sehr viel Spaß macht. Dementsprechend habe ich auch immer mal wieder etwas gemalt und die Bilder oft verschenkt.
Malen wird in 2018 wohl eine noch größere Rolle spielen.

Etwas Bewegung.
Ich war oft Laufen und habe zwischendurch auch immer mal Homeworkouts gemacht. Außerdem war ich für ein Semester in einer Fußballgruppe der Uni.

Öfter ins Kino.
Obwohl ich diesen Vorsatz vergessen hatte, war ich 2017 oft im Kino. Und im Januar wird eine Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher in die Kinos kommen, also werde ich das weiterführen, wenn auch nicht als Vorsatz.

Irgendwie die Haare machen.
Hier habe ich durch etliche youtube Videos so einiges dazugelernt, was ich womöglich auch noch in einem Post teilen werde.
Außerdem steht für 2018 mal wieder ein Friseurbesuch an, auch wenn ich das immer nicht so gerne mache.
Was Frisuren angeht, habe ich mal das ein oder andere ausprobiert, allerdings nichts, was ich dauerhaft in meine Routine übernommen hätte.

Besseres Duschgel kaufen.
Diesen Vorsatz habe ich auf jeden Fall erfüllt! Seit circa einem Jahr kaufe ich nur noch Duschgel, Shampoo und Haarkuren, die vegan oder vegetarisch sind und keine Silikone enthalten. Das meiste davon ist Naturkosmetik.

Mehr Briefe und Postkarten verschicken.
Wie bei dem Kino, war mir dieser Vorsatz gar nicht mehr so bewusst. Ich habe aber dennoch einiges geschrieben, da ich das ja sowieso gerne tue. Und dieser Vorsatz wird auch in 2018 wieder einen Platz finden.

Aufs Bauchgefühl hören.

Hmm. Irgendwie habe ich das wohl getan, aber das mache ich sowieso meistens.

Gelassenheit. Zuversicht.
Das sind Dinge, die mir in 2017 leider schwer gefallen sind. In den Klausurenphasen verzweifle ich wohl immer noch regelmäßig und auch sonst, muss ich noch an mir arbeiten.

Für 2018 werde ich mir dann auch wieder einige Dinge vornehmen, diesmal vielleicht etwas konkreter.
Wie war euer 2017, habt ihr vielleicht etwas gelernt, was euch in 2018 weiterhelfen kann?
Und gehört ihr zu der Sorte Menschen, die Vorsätze zum neuen Jahr lieben oder hassen?

Dienstag, 12. Dezember 2017

Berlin - Reisebericht

 Ich war... in Berlin!

Spontan und für einen knackig kurzen Zeitraum von knapp zwei Tagen. Erlebt habe ich aber trotzdem ein bisschen was, wovon ich hier berichten möchte.

Zunächst ein Mal der Hauptbahnhof - riesig. So viele Ebenen und Treppen und Gleise. Da brauchte ich erst mal einen Moment, um mich zurechtzufinden.

Durch den Kranz kann man sogar die Kuppel des Reichstags sehen



Gerne wollte ich eines der zehlreichen Museen besuchen und entschied mich für die "Neue Galerie". Erst als ich vermeintlich ankam, bemerkte ich meinen Fehler: Ich stand vor einem kleinen Antiquitätenladen, der den Namen "Neue Galerie" trug. Ob dieser Name für ein derartiges Geschäft angebracht ist? Darüber lässt sich vielleicht streiten, aber so oder so war es wohl nicht meine beste Idee gewesen, den Namen einfach über Google Maps zu suchen und der App blind zu vertrauen. Somit musste ich wieder zurück zum Hauptbahnhof. Dank Google stellte ich dann auch fest, dass das eigentliche Museum seit geraumer Zeit geschlossen ist.

Huch - das ist zu klein für ein Museum!
Dann eben das "Neue Museum". Die Namensgebung scheint in Berlin nicht so kreativ zu sein.
Sogar die Nofretete Plastik ist dort ausgestellt - das Fotografieren dieser ist aber strengstens verboten und ich wurde schon argwöhnisch beobachtet, als ich mein Handy herausholte, um auf die Uhr zu sehen.
In den anderen Räumen ist das Fotografieren aber zum Glück gestattet. Dennoch sollte man das Museum natürlich nicht nur durch den Sucher der Kamera betrachten.
Leider war es in dem Museum recht dunkel, daher konnte ich nur mit längeren Verschlusszeiten und hohen Iso Werten Fotos erreichen, die ausreichend belichtet sind. Ohne Stativ musste allerdings die Schärfe unter den ungünstigen Bedingungen leiden.

Die ausgestellten Särge sind einfach gigantisch

Höhlenartige Lichtgebung



"Inhalt" einer riesigen Vitrine
Nach dem Museumsbesuch traf ich dann eine Freundin. Wir entschieden uns für einen Döner am Alexanderplatz, so typisch Berlin, wie ich finde. Und das war wirklich einer der besten Döner meines Lebens!
Fleißig beobachtet wurden wir von einer Unmenge an forschen Vögeln, welche kaum Scheu vor Menschen hatten und uns dementsprechend nahe kamen.


Anschließend waren wir noch in einigen Läden, die es wohl nur in Berlin gibt, kleine, individuelle Kleiderläden, viele davon beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit. Außerdem besuchten wir auch der "unverpackt" Laden, Fotografieren ist dort aber verständlicherweise auch nicht gern gesehen. Trotzdem bin ich von dem Konzept begeistert, bei dem es darum geht, Verpackungsmüll zu reduzieren.
Natürlich gibt es noch so viel mehr zu sehen und ich könnte noch sehr oft nach Berlin fahren, um mich in weiteren Museen und interessanten Geschäften umzuschauen!



Donnerstag, 23. November 2017

Poetry

Letztens hatte ich die Möglichkeit, bei einem Chorabend mit einigen Texten aufzutreten. Über diese Einladung habe ich mich sehr gefreut und zwei der verfassten Texte möchte ich euch hier vorstellen.

Das Thema des Chorabends war "Zeitreise". Was verbindet ihr mit diesem durchaus tiefgründigen Wort? Mir ist es nicht  leicht gefallen, einen Text zu einem bestimmten Thema zu schreiben, daher habe ich auch versucht, nicht zu verkrampft daran festzuhalten.
Hier sind meine Ergebnisse, ich hoffe, der ein oder andere Gedanke daraus kann euch nachdenklich stimmen.